Weniger Schmerz, bessere Durchblutung ...
CO2-Carboxy-Therapie
Quellgastherapie
Carboxy-Therapie?

Die Carboxy-Therapie (Quellgastherapie, CO₂-Schmerztherapie) ist eine minimalinvasive Behandlungsmethode. Es wird steriles gasförmiges Kohlendioxid (CO2) mit einer ultrafeinen Nadel direkt in oder unter die Haut insuffliert. Dies löst im umliegenden Gewebe eine Reihe von physiologischen Effekten aus, z.B. Zellerneuerung, Kollagenproduktion, Entzündungshemmung, Muskelentspannung, verbesserte Lymphzirkulation, Neubildung von Blutgefäßen (Neoangiogenese) etc.
Die CO₂ Gasapplikation ist sicher, unschädlich und so gut wie nebenwirkungsfrei. Während der Behandlung verspürt der Patient einen kurzen Druck und einen leichten Schmerz. Oft ist schon kurz nach der Injektion eine Wirkung spürbar. Da CO2 ein körpereigener Stoff ist und die Wirkung auf der gezielten Auslösung körpereigener Prozesse beruht, zählt die Quellgastherapie zu den Naturheilverfahren. Die Quellgastherapie ist nicht neu; schon in den 1950er Jahren wurde diese medizinische Behandlungsmethode vor allem in Kurkliniken von Ärzten eingesetzt. Weitere Informationen finden Sie u.a. hier: https://www.mesotherapie.org/carboxytherapie/
FAQ - Häufige Fragen zur Carboxy-Therapie
Was ist CO₂ / Quellgas
Kohlendioxid (CO₂, umgangssprachlich „Kohlensäure“) ist ein körpereigener Stoff, der im Stoffwechsel gebildet wird und in allen Körperzellen (auch allen Geweben) anzutreffen ist. Überschüssiges CO₂ wird im Körper zur Lunge transportiert und dort abgeatmet, lokale CO2-Konzentrationen lösen biochemische Prozesse aus, die Linderung und Heilung bei vielfältigen Symptomen bringen können.
Der begriff „Quellgas“ ist eine historische Bezeichnung für das CO₂, da es zusammen mit dem Wasser aus Mineralquellen gewonnen wurde.
Welche Therapieformen gibt es?
Weit verbreitet ist die Anwendung der Quellgastherapie in der Kosmetik (kosmetische Carboxytherapie), z.B. für die Behandlung von Augenringen, Cellulite, Dehnungsstreifen (Schwangerschaftsstreifen) und lokalem Fettgewebe. Im Gegensatz dazu zielt die kurative Carboxytherapie auf die Linderung und Heilung körperlicher Beschwerden.
Beide Varianten unterscheiden sich etwas in der Technik der Einbringung des CO₂ in das Gewebe; die Dauer der Einzelbehandlung und die Länge der Behandlungsserien weichen z.T. deutlich von denen der Schmertherapie ab.
Carboxytherapie? Quellgastherapie? CO₂ -Schmerztherapipe?
Am Ende alles Begriffe für die subkutane CO₂-Insufflationstherapie, also das Einbringen von CO₂ in oder unter die Haut. Für die kosmetische Variante ist der BEgriff Carboxy-Therapie am gebräuchlichsten, die kurative Variante wird auch Quellgas-Therapie oder CO₂-Schmerztherapie genannt. sind die beiden häufigst gebrauchten Begriffe für die subkutane Kohlenstoffdioxid-Insufflationstherapie. In der ästhetische Dermatologie nennt sich die Therapie auch Carboxy-Therapie. Auch hier wird reines Kohlendioxid durch Mikroinjektionen in die Haut und das darunter liegende Bindegewebe eingebracht. Das Wirkungsprinzip ist ähnlich dem der Anwendung als Schmerztherapie. Allerdings unterscheiden sich hierbei Form bzw. Technik der Einbringung des Kohlendioxides ins Gewebe. Auch die Dauer der Einzelbehandlung und Länge der Behandlungsserien unterscheiden sich teilweise grundlegend von denen der Schmerztherapie.
Die Behandlung durch Injektionen von Quellgas stammt aus der Bäder-Heilkunde. Der tschechische Arzt Dr. Badal hat die Quellgas-Therapie 1951 erstmals als Behandlungsmethode in den berühmten tschechischen Kurkliniken eingeführt – doch die Ursprünge dieses Verfahrens reichen wesentlich weiter zurück.
Wo wird die Carboxy-Therapie / Quellgastherapie eingesetzt?
Bekannt ist die Therapie als kosmetische Behandlungsmethode. Mein Schwerpunkt liegt allerdings auf der kurativen Carboxy-Therapie, also der Anwendung zur Linderung und Heilung körperlicher Beschwerden.
Wo wird die kurative Carboxy-Therapie eingesetzt?
Für CO₂-Injektionen ist beschrieben, dass sie entzündungshemmend, schmerzlindernd, antimikrobiell, verjüngend und allgemein heilend wirken. Bekannte Anwendungsgebiete:
- Schmerztherapie und Orthopädie: Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen (Kopf-, Nacken-, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen, Prellungen, Verstauchungen, Gelenkschmerzen, Narbenschmerzen, Schmerztherapie nach Operationen), Arthrose, Rheuma, Fibromyalgie, Tennis-Ellenbogen und Muskelverspannungen, Wundschmerz (Verletzungen)
- Gefäßerkrankungen: Linderung von peripheren arteriellen Durchblutungsstörungen (pAVK) und Besenreisern.
- Wundheilung: Therapie von chronischen Wunden, offenen Beinen (Ulcus cruris) und Wundheilungsstörungen.
- Neurologie und HNO: Experimentelle oder begleitende Behandlung von Migräne, Kopfschmerzen und Tinnitus.
- Dermatologie: Linderung von Ekzemen, Akne vulgaris und Ödemen. (Hautverjüngung in der ästhetischen CO₂-Therapie)
Wie funktioniert die Therapie?
Das sterile, gasförmige Kohlendioxid (CO2) wird mit einer ultrafeinen Nadel direkt in (intradermal) oder unter (subdermal) die Haut insuffliert (eingespritzt). Das Gas verteilt sich unter der Haut und simuliert lokal einen Sauerstoffmangel im Gewebe. Als Reaktion darauf erweitern sich die Blutgefäße was zu einer massiven Durchblutungssteigerung führt. Darüber hinaus geben die roten Blutkörperchen vermehrt Sauerstoff an das umliegende Gewebe ab (Bohr-Effekt). Dieser plötzliche Sauerstoff- und Nährstoffschub löst die genannten Effekte im umliegenden Gewebe aus (z.B. Zellerneuerung, Kollagenproduktion, Entzündungshemmung, Muskelentspannung, verbesserte Lymphzirkulation, Neubildung von Blutgefäßen etc.).
Das Gas diffundiert vollständig im Gewebe und wird rasch resorbiert, allergische Reaktionen treten nicht auf. Für einige Momente nach der Behandlung kann es zu Kribbeln, Hautrötungen (Erythem) oder leichten Schwellungen kommen („Popcorn-Effekt“), aber das verschwindet innerhalb von fünf bis zehn Minuten. Lediglich eine Hämatombildung ist manchmal bei tieferen Injektionen möglich.
Da CO2 ein körpereigener Stoff ist und die Wirkung auf der gezielten Auslösung körpereigener Prozesse beruht kann die Carboxy-Therapie also als Naturheilmedizin bezeichnet werden. Die Quellgastherapie ist nicht neu. Schon in den 1950er Jahren wurde diese medizinische Behandlungsmethode vor allem in Kurkliniken von Ärzten eingesetzt. Weitere Informationen finden Sie u.a. hier: https://www.mesotherapie.org/carboxytherapie/
Was kostet die Therapie?
Das initiale Beratungsgespräch ist kostenlos. Wird es dann konkreter mit der Erstellung einer Anamnese, eines Behandlungsplans und ggf. einer Testinsufflation berechne ich dafür 60,- €. Die Kosten der Behandlung sind dann abhängig von der Anzahl und Größe der zu behandelnden Areale (= der Dauer der Einzelbehandlung) und der Anzahl der Behandlungstermine; sie liegen in der Größenordnung zwischen 30,- und 220,- € pro Termin. Dies alles wird im Beratungsgespräch transparent besprochen.
Wie läuft die Behandlung ab?
Mein Schwerpunkt liegt auf der kurativen Carboxy-Therapie / Quellgastherapie, ich biete aber auch kosmetische Anwendungen an. Eine solche Therapie beginnt, wie jede gute medizinische Behandlung, mit einem ausführlichen Beratungsgespräch in meiner Praxis. In dem Gespräch werden das Behandlungsziel und die Behandlungsstrategie festgelegt und mögliche Kontraindikationen abgeklärt. Sie werden detailliert über den Ablauf der Behandlung, die Nebenwirkungen und die entstehenden Kosten aufgeklärt
Der einzelne Behandlungssitzung dauert zwischen 30 und 75 Minuten je nach Größe und Anzahl der Behandlungsareale. Nach der Behandlung sind Sie sofort voll belastbar und uneingeschränkt ahrtauglich – keine Down Zeit! Die erreichten Therapieeffekte sind lang anhaltend, Nachbehandlung wird je nach Fall und Diagnose empfohlen. Bei Behandlungen im Gesicht sollte Sonne für drei Tage gemieden werden. Aber auch das ist Bestandteil des Aufklärungsgesprächs.
Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen?
Bei der Behandlung kommen extrem feine Mesotherapie-Kanülen zum Einsatz, dennoch ist Einstich der Nadel und die Insuflation des Gases nicht ganz schmerzlos. Es kommen aber keinerlei Chemikalien zum Einsatz, die das Gewebe Gewebe reizen könnten. CO₂ ist ein natürlicher Stoff der überall im Körper vorkommt, so dass eine allergische Reaktion auf CO₂-Injektionen ausgeschlossen ist. Das Infektionsrisiko ist ebenfalls minimal, da während des Verfahrens sterile Instrumente und CO₂ verwendet werden. Vereinzelt kann es zu kleinen Blutergüssen (Hämatomen) an einzelnen Einstichstellen kommen, die aber nach kurzer Zeit wieder verschwinden.
Grundsätzlich kläre ich vor der Behandlung im Vorgespräch umfassend über mögliche Nebenwirkungen auf!
Ist die Wirksamkeit belegt?
Es gibt vielfältig Studien und Veröffentlichungen zur Carboxy- / Quellgastherapie. Hier ein paar Beispiele:
- „Mesotherapie: Schmerzen ohne Nebenwirkungen lindern„(Die Carboxy-Therapie ist ein Baustein der Mesotherapie):
https://www.mesotherapie.org/mesotherapie-schmerzen-ohne-nebenwirkungen-lindern/ - CO2 Therapie bei Wundheilungsstörung und Durchblutungsstörung:
https://www.mesotherapie.org/mesotherapie-bei-wundheilungs-und-durchblutungsstoerungen/ - Carboxytherapie in der medizinischen Ästhetik:
https://www.mesotherapie.org/die-carboxytherapie-in-der-medizinischen-aesthetik/
https://www.mesotherapie.org/ein-verfahren-sieben-optionen
https://www.mesotherapie.org/natuerliche-ergebnisse
https://www.mesotherapie.org/mesotherapie-gesicht
https://www.mesotherapie.org/kurative-und-aesthetische-einsatz-der-mesotherapie-im-bereich-der-augen-2 - Carboxytherapie: Face Contouring
https://www.mesotherapie.org/aadi-kompetenz-in-aesthetik-und-kosmetik-tagte-in-koeln/
Terminvereinbarung
Sie interessieren sich für die Carboxy-Therapie? Kontaktieren Sie mich gerne und vereinbaren Sie einen Termin für ein Beratungsgespräch.
Meine Qualifikation
Eine fachgerechte medizinische Ausbildung der Carboxytherapie habe ich bei Dr. med Marco Hördt und bei Dr. B. Knoll erhalten. Seit 2022 bin ich Mitglied bei der DGM (Deutschen Gesellschaft für Mesotherapie). Sie finden mich auf der DGM Therapeutenliste.
Die Carboxytherapie ist medizinisch der kurativen und präventiven Mesotherapie zuzuordnen.