Schröpftherapie

Schröpftherapie (Ba Guan) & Gua Sah

Schröpftherapie und Gua Sha zählen zu den ältesten ausleitenden Heilverfahren. Sie verbesseren u.a. die lokale Durchblutung, den Lymphfluss sowie die Regulation des Säure-Basen-Gleichgewichts im Körper. Der Stoffwechsel wird angeregt. Säuren, Schlackenstoffe und Toxine werden abtransportiert. Das Immunsystem wird nachweislich aktiviert und Heilungsprozesse werden beschleunigt. Über eine Entgiftung des Körpers kann auch das Hautbild beeinflusst werden.

Über die Schröpfzonen auf der Haut kann man durch reflektorische & neurophysiologische Verbindungen auf zugeordnete innere Organe einwirken. Diese Wirkung macht man sich bei verschiedensten Krankheitsbildern zunutze.

Weitere Information Schröpfen & Gua Sha

Das Schröpfen (auch klassisches trockenes Feuerglas-Schröpfen genannt) zählt zu einem der ältesten Heilverfahren der Menschheit und wird schon seit über 5000 Jahren praktiziert. Nahezu jede alte Medizinkultur hat unabhängig voneinander Schröpfen praktiziert. Im klassischen Griechenland war das Schröpfen so geschätzt, dass die Schröpfglocke zum Emblem des Arztes wurde.

Die klassische Schröpftherapie zählt zu den ausleitenden Verfahren, welche das gemeinsame Ziel haben, schädliche und für den Körper toxische Stoffe aus dem Körper zu entfernen.

Das klassische trockene Schröpfen verbessert die lokale Durchblutung sowie den Lymphfluss: dadurch wird der Stoffwechsel angeregt und Säure, Schlackenstoffe und Toxine können abtransportiert werden. Die Schröpftherapie ist eine der stärksten ausleitenden Heilverfahren, welche dazu beiträgt den Säure-Basenhaushalt des Körpers zu regulieren.

Im Schröpfbereich kommt es zu verschiedenen lokalen Wirkungen: Muskelverspannungen und -Blockaden als auch Verklebungen und Verhärtungen von Faszien können positiv beeinfusst und verändert werden.

Wirkungsweise von Schröpftherapie und Gua Sha

Organsysteme und innere Organe können über die Head’schen Zonen gezielt behandelt werden. Die Wirkung von Gua Sha als auch Schröpftherapie auf innere Organsysteme basiert auf der Vorstellung, dass verschiedene Zonen auf der Haut über neurophysiologische und reflektorische Verbindungen mit bestimmten Organen verknüpft sind (Head’sche Zonen). Diese Wirkung macht man sich bei verschiedensten Krankheitsbildern zunutze. Deshalb gilt Schröpfen auch als Reflextherapie, bei der ein Heilreiz ausgeübt wird und Körperfunktionen reguliert und stimuliert werden.

Durch trockenes Schröpfen oder der Schabetechnik des Gua Sha werden verstärkt Stoffwechselprozesse aktiviert, die Entzündungsreaktionen bekämpfen. Damit geht ebenfalls eine Stärkung des Immunsystems einher, da neues Blut gebildet werden muss und die Anzahl der weißen Blutkörperchen durch regelmäßige Schröpftherapie oder Gua Sha gesteigert werden kann.

Geschröpft wird meist mit mehreren kleinen Gefäßen aus Glas. Sie werden auf dem Körper platziert und ein Unterdruck wird erzeugt. Durch den Unterdruck wird wie bei einer Bindegewebsmassage die Durchblutung des Gewebes angeregt und der Lymphstrom aktiviert. Verspannungen und Blockaden können gelockert und gelöst werden. An den behandelten Stellen können sich unterschiedlich stark ausgeprägte Blutergüsse bilden. Auch bei der Schabetechnik des Gua Sha sind leichte Rötungen bis hin zu Hämatomen erwünscht, um einen guten Therapieeffekt zu erzielen. Diese blauen Flecken (Hämatome) bleiben einige Stunden oder auch Tage bestehen. Keine Sorge: Diese sichtbare Nebenwirkung des Schröpfens ist jedoch grundsätzlich erwünscht und daher keine Nebenwirkung im engeren Sinne.

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